Rechtlich gesehen spricht man von einer Unternehmenskrise, wenn das Eigenkapital unter 8% gefallen ist und die Entschuldungsdauer länger als 15 Jahre beträgt bzw. bei Eintritt der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.
Betriebswirtschafltich ist ein Unternehmen in der Krise, wenn es in seiner Existenz bedroht ist. Eine Unternehmenssanierung betrifft juristische, betriebswirtschaftliche und steuerliche Themen. Hinzu kommen oftmals Themen wie Krisenpsychologie, Öffentlichkeitsarbeit und Personalmanagement.
Es ist unbestritten, dass ein frühzeitiges Erkennen einer Unternehmenskrise die Erfolgschancen von einer nachhaltigen Sanierung um ein Vielfaches erhöht. Daher gibt es aus betriebswirtschaftlicher Sicht eine Reihe von Frühindikatoren, die eine Krise schon im Anfangsstadion erkennen lassen. (siehe Krisenprävention).